Unsere Hunde


Unsere Herdenschutzhunde!

Unsere Herdenschutzhunde durchlaufen im Laufe ihres Lebens sechs Phasen der Entwicklung. Am Ende dieser Zykluses steht ein ausgebildeter "Beschützer der Herden". Seine Präsenz in den Herden ist seit Jahrhunderten ein Garant für die Sicherheit und Unversehrtheit von Weidetieren in Gebieten, die sich der Mensch mit den großen Beutegreifern Bär, Luchs und Wolf teilen muss. Aber auch gegen wildernde Hunde, eindringende Menschen, gegen Wildschweine und anderes Wild, das die Weidezäune beschädigt, wirkt er zuverlässig.

Seid 3 Jahren halten wir Maremmen-Abruzzen-Schäferhunde für unseren Herdenschutz.


Unserer bestandener Sachkundenachweis
bei der Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde e.V.


 

Sian bei der Arbeit und im Training

 
 



"Herdenschutzhunde bewachen die Walliser Schwarznasen-Schafe von Schafzüchter Michael Krüger in Karlsbad vor Wölfen. Finanzielle Unterstützung vom Land bekam er für die Hunde nicht. Denn die Weide liegt ganze 400 Meter außerhalb des Wolfsgebietes."

SWR Landesschau Baden-Württemberg Bericht über unser Engagement im Herdenschutz


Unsere Hundezucht!



Wir züchten Hütehunde wie Border Collies und Berger des Pyrénées.
 
 

Der Border Collie - Beschreibung einer faszinierenden Hunderasse



Zum Bild der Schafherde in der Landschaft gehören die Hütehunde, treue Helfer des Schäfers, ohne deren unermüdliche Arbeit in vielen Fällen die Haltung der Schafe nicht möglich wäre. In früheren Zeiten und vielen Gegenden der Erde wurden die Hirtenhunde hauptsächlich zur Bewachung und zum Schutz der Herde gebraucht. Kräftige, robuste, etwas verwegene Hundetypen waren hierzu besonders geeignet. Heutzutage haben die Hütehunde meist die Aufgabe, eine Herde, oft mehrere hundert Mutterschafe mit ihren Lämmern, auf einer bestimmten Weidefläche zu halten. Sie unterstützen den vorausgehenden Schäfer bei Umtrieb und Marsch zu Pferch oder Stall auf Wegen und Straßen. Eine wichtige Tätigkeit dieser Herdenhunde ist das sogenannte Furchelaufen, d. h. das unermüdliche Patrouillieren auf einer vom Schäfer vorgesehenen Grenzlinie, über die sie kein Tier aus dem Herdenverband hinauslassen. Das Hüten des Border Collies unterscheidet sich von der oben erwähnten Arbeit seiner Berufskollegen an der Schafherde.

Speziell für das Zusammensuchen verstreuter Schafe in weitem oder unwegsamem Gelände, das ruhige und schonende Heranbringen und vor allem für das sogenannte sheep handling, das präzise Umtreiben, Abtrennen und Einpferchen kleiner Schaftrupps ist der Border Collie Spezialist, dessen Fähigkeiten von keiner anderen Hunderasse erreicht werden. Gerade dieser oft weitgehend selbstständige Umgang mit den Schafen, das instinktive Reagieren auf das Verhalten der Tiere muten dem Betrachter ungemein intelligent an. Der unbedingte Gehorsam gegenüber den präzisen Anweisungen seines menschlichen Hütepartners, selbst auf große Entfernung, beeindrucken und faszinieren gleichermaßen.

Die Grundlage für sein Verhalten und die Hütefahigkeiten sind dem Border Collie angeboren. Er ist als Herdengebrauchshund auf der ganzen Welt anzutreffen. In Skandinavien wird er hauptsächlich für Rindvieh gebraucht, speziell bei der Mutterkuhhaltung. Hier auf dem Kontinent sind Border Collies besonders stark in den Niederlanden verbreitet, in der dort traditionellen Koppelschafhaltung. In Österreich und der Schweiz werden sie zur Arbeit auf den Almen eingesetzt und ersetzen dort so manchen fehlenden Hirten. Durch ihre Hilfe können immer größere Viehzahlen von immer weniger Hirten den Sommer über auf den Almen betreut werden. In Frankreich werden sie viel in der Mutterkuhhaltung, bei Milchziegen und in mit Schafen extensiv bewirtschafteten Gebieten eingesetzt. Eine interessante Aufgabe haben sie in Polen und Russland gefunden: Dort wird in den Damtiergehegen mit Border Collies gearbeitet. Auch Gänse lassen sich von ihnen hüten !

Der Border Collie entstammt den ursprünglichen Schafhunden im englisch-schottischen Grenzgebiet Borders (border = Grenze). Eine erste Beschreibung seiner lautlosen, geduckten und behutsamen Arbeitsweise wurde 1570 niedergeschrieben. 1873 organisierten die Schaffarmer erstmals einen Hütehunde-Wettbewerb (Trial). Seitdem haben Anzahl und Popularität der Hütewettbewerbe in England, Schottland, Wales und Irland ständig zugenommen und immer mehr Hunde sind befähigt, den Trialansprüchen gerecht zu werden.

Die International Sheep Dog Society (ISDS) vertritt die Interessen der Border Collie-Züchter und fördert die Zucht von gut veranlagten Schafhunden. Dabei zählt allein die Qualität der Schafarbeit bei der Bewertung eines Hundes.

Die deutschen Schäfer begannen sich seit den 80er Jahren für den Border Collie zu interessieren und fanden immer mehr Gefallen an seiner Arbeitsweise und seinem Wesen.

Der Border Collie ist ein Arbeitshund mit außergewöhnlichen Anlagen und Fähigkeiten, und gerade weil Border Collies lange Zeit nur nach ihrer Brauchbarkeit zum Schafhüten und nicht nach bestimmten Zuchtvorschriften eines Zuchtverbandes ausgewählt wurden, sind sie heute eine einzigartige Hunderasse, relativ anspruchslos und gesund. Der Border Collie ist vor allem ein ungemein nützlicher, nahezu unentbehrlicher Helfer der Schafzüchter, die Schafe waren der Zweck seiner Haltung. Heutzutage gibt es durchaus Leute, die die Sache auf den Kopf stellen und Schafe wegen des Hundes halten.

Da jetzt zunehmend mehr Border Collies als reine Familien- und Freizeithunde gehalten und auf Schönheitsausstellungen bewertet werden, ist zu hoffen, dass die Rasse insgesamt ihre Qualität und Befahigung zur Hütearbeit behält. Die Arbeitsgemeinschaft Border Collie Deutschland e.V hat sich die Erhaltung der faszinierenden Arbeitseigenschaften des Border Collies zum Ziel gesetzt. Als reine Show- oder Moderasse würden die typischen Eigenschaften des Border Collies (wie bei so vielen Rassen) ruiniert werden. Wenn Sie sich einen Border Collie für die Arbeit am Vieh anschaffen wollen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass dieser von arbeitenden Eltern abstammt.

Unter der Anleitung erfahrener Ausbilder kann der Border Collie-Besitzer mit seinem Hund die Grundlagen der Arbeit an Schafen auf sogenannten Hüteseminaren erlernen.

Die Hütewettbewerbe dienen in erster Linie dazu, die Anlagen und Fähigkeiten der Hunde zu erkennen. Hier können die Border Collies kritischen Betrachtern ihre Fähigkeit zeigen, mit Schafen umzugehen. Unter weitgehend konstanten Bedingungen und bei vergleichbaren Aufgaben können die Hunde untereinander verglichen und die besten ermittelt werden.

Außerdem bereiten die Wettbewerbe den Besitzern und vor allem auch ihren arbeitseifrigen Hunden große Freude. Es ist eine spannende Aufgabe für den menschlichen Hütepartner, die Verhaltensweisen und Reaktionen von Schafen und Hund richtig einzuschätzen und im richtigen Augenblick die richtigen Anweisungen zu geben. Zu guter Letzt bieten Border Collie-Hütewettbewerbe dem Zuschauer, der sich eine Empfanglichkeit und Freude am ursprünglichen natürlichen Verhalten frei agierender Tiere bewahrt hat, ein unvergessliches Erlebnis. Es ist schon faszinierend, wie die Spitzenhunde mit den Schafen arbeiten, wie sie mit ihren menschlichen Partnern harmonisch zusammenwirken, wie sie präzise Signale unverzüglich gehorsam befolgen.

Für diese einzigartige Schafarbeit ist der Border Collie mit Klugheit, Leichtführigkeit und großem Arbeitseifer ausgestattet. Diese Eigenschaften, zusammen mit einem liebenswürdigen, freundlichen Wesen, zeichnen den Border Collie vor allem aus und sind eine ständige Freude fur die Menschen, die mit ihm zusammenarbeiten.

Der Border Collie ist ein faszinierender Hund. Von mittlerer Größe (Rüden ca. 53 cm, Hündinnen darunter), das Fell lang- oder kurzhaarig, meist schwarz mit weißen Abzeichen, aber auch tricolor, braun-weiß oder blue-merle, ist er sehr pflegeleicht, robust und gesund. Er ist aufmerksam, klug und sehr lebhaft. Er hat, bei entsprechender Erziehung, einen guten, anhänglichen Charakter.

Obwohl er ein temperamentvoller und aktiver Hund im Gelände ist, verhält er sich im Haus und in der Öffentlichkeit angenehm und ruhig. Sensibilität und Neugier vereinen sich in ihm zu einem vorsichtigen Verhalten allem Unbekannten gegenüber, doch er beweist seinen Mut oft genug an widerspenstigem Vieh.

Ist er vom Arbeitseifer ergriffen, zieht er die Rute oft bis unter den Bauch - ein Zeichen höchster Konzentration und Angespanntheit. Seine Lernfreudigkeit, seine Leichtführigkeit und Klugheit, seine Begeisterung für Arbeit sind einmalig! Der unbedingte Gehorsam und die Bereitwilligkeit, seinem Herrn alles recht zu machen, führen ihn oftmals bis an die Grenzen seiner Kräfte.

Um einen Border Collie in seiner Gesamtheit bewerten zu können, muss man ihn in freier Bewegung bei seiner Hütearbeit gesehen haben.

Zum Schluss sei gesagt:

Der Border Collie ist ein anspruchsvoller Hund, da er von seinem menschlichen Partner sowohl praktische als auch geistige Aufgaben erwartet und eine konsequente Führung, (sprich: Erziehung), beansprucht. In unverständigen Händen kann er verdorben werden. Vielleicht mehr als bei anderen Hunderassen kann sein sensibles, intelligentes Wesen hysterisches Fehlverhalten entwickeln, so dass seine guten Anlagen verkümmern und er zum Tyrann seiner Umgebung wird.
 


Der Berger des Pyrénées



Der Ursprung
Der Berger des Pyrénées ist ein Schäferhund, der sich über mehrere Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Das Ursprungsland dieser Rasse liegt in den französischen Pyrenäen. Ursprünglich wurden die Berger des Pyrénées gehalten und gezüchtet, um Schafherden zu hüten.

Ein besonderes Merkmal, das bei der Auswahl der Verpaarungen eine Rolle spielte, war die Selbständigkeit und Pfiffigkeit. Ein Pyrenäenschäferhund musste in der Lage sein, selbständig – auch über Tage hinweg – auf eine Schafherde aufzupassen. Diese Selbständigkeit und das hohe Maß an Intelligenz sind auch heute noch Merkmale dieser einmaligen Rasse.

Die ersten Standards wurden um 1920 definiert. In Deutschland war der Berger des Pyrénées lange Zeit eine unbekannte Rasse. Erst in den siebziger Jahren gelangte die Rasse nach Deutschland. Bis heute ist der Berger des Pyrénées eine Rasse für Insider, für Kenner, für Liebhaber geblieben.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich zwei Rassen, der Berger des Pyrénées à poil long (Pyrenäenschäferhund mit langem Fell) und der Berger des Pyrénées à face rase (im Gesicht kurzhaarig und am Körper ein etwas längeres Fell). Mittlerweile versucht man, diese Rassen getrennt voneinander zu züchten.

Erscheinungsbild

Die wesentlichen Merkmale, die den Berger des Pyrénées prägen, sind seine verhältnismäßig geringe Körpergröße (Langhaar z.B.: Rüden 42 – 48 cm; Hündinnen 40 – 46 cm – bis zu zwei Zentimeter Abweichung in beide Richtungen ist erlaubt), sein Gewicht (ca. 8-12 kg), sein bärenhafter, dreieckiger Kopf und sein hohes Maß an Intelligenz. Darüber hinaus ist der Hund sehr selbstbewusst, temperamentvoll, eigensinnig, ausdauernd, mutig, bewegungshungrig – um nur einige der Attribute zu nennen. Körper- und Knochenbau ermöglichen ein erstaunliches Kletter- und Sprungvermögen sowie Schnelligkeit und Wendigkeit.

Das Fell ist so beschaffen, das es ihm optimalen Schutz vor Wind und Wetter bietet. Die Farbschläge sind bei dieser Rasse vielfältig. Beispielsweise existieren die Farben Fauve (blond oder beige) mit verschiedenen Schattierungen, Harlekin, Schwarz und Grau. Die reinen Farben werden bevorzugt, die Farbe weiß ist lt. Rassestandard verboten.

Gelegentlich kommen angeborene Stummelruten vor. Dieses Merkmal ist, laut Rassestandard, erlaubt. Hier allerdings bedarf man einer Bescheinigung durch den Tierarzt des Züchters, dass die Tiere auch wirklich mit einer angeborenen Stummelrute zur Welt gekommen sind. Nachteile durch die verkürzte Rute erwachsen den Hunden in der Regel nicht. Das früher übliche Kupieren der Rute und ggf. sogar der Ohren ist durch das Tierschutzgesetz seit langem verboten. Falls aus einer medizinischen Indikation heraus die Rute oder Teile davon oder auch andere Körperteile amputiert werden müssen, sollte man sich zum jederzeitigen Nachweis der medizinischen Notwendigkeit eine tierärztliche Bescheinigung ausstellen lassen. Tiere mit einer angeborenen Stummelrute dürfen an Ausstellungen teilnehmen, solange man eine tierärztliche Bescheinigung vorlegen kann, für kupierte Tiere gilt ein generelles Ausstellungsverbot.

Charakter und Pflege

Der Berger des Pyrénées hat vielfältige Charakteristika, mit denen man sich genauenstens vertraut machen sollte, ehe man sich für einen solchen Wirbelwind entscheidet:

- der Berger des Pyrénées weist ein hohes Maß an Intelligenz auf
- er hat viel Energie, Mut und Eigensinn
- er ist sehr anhänglich und möchte am liebsten immer mit dabei sein
- Fremden gegenüber ist er eher abwartend, misstrauisch
- er braucht viel Bewegung und der Berger des Pyrénées braucht herausfordernde und ihn beschäftigende Aufgaben
- er ist absolut auf seine Familie geprägt und liebt sie “heiß und innig”

Ferner ist eine konsequente Erziehung absolut notwendig – erlauben Sie Ihrem Vierbeiner einmal etwas, was er nicht soll, dann ist es für ihn quasi eine Generalerlaubnis! Konsequenz bedeutet hier eine konsequente und liebevolle Erziehung. Eine autoritäre Erziehung – womöglich mit Handgreiflichkeiten gegenüber dem Tier – verunsichert den Hund. Unsichere Hunde zeigen unerwünschte Verhaltensweisen wie z.B. Kläffen, Wadenzwicken etc. Am Besten sucht man eine Hundeschule mit Fachkompetenz auf, die einem den Umgang mit Hunden erklärt und in Erziehungsfragen weiterhilft. Natürlich hilft auch immer der “Berger des Pyrenees Deutschland e. V.” mit seinen Mitgliedern und Züchtern. Außerdem bieten wir in Köln und Umgebung eine Erziehungsübungsstunde an (siehe auch Termine). Am besten erfolgt die Erziehung des Vierbeiners über die Stimme, die Körpersprache des Menschen und natürlich, wie sollte es anders sein, über den “Magen” des Hundes – Leckerlis bewirken manchmal wahre Wunder!

Die Fellpflege ist, im Vergleich mit anderen langhaarigen Rassen, eher unkompliziert. Der Berger bedarf keines täglichen Bürstens, es reicht, sich einmal in der Woche der Fellpflege zu widmen. Bei Bergers, die neben dem Ziegenhaar auch ein hohes Maß an Wollhaar aufweisen, sollte auf allzu häufiges Bürsten verzichtet werden, damit sich die Cadenetten, ein typisches Merkmal der Rasse, ausbilden können. Cadenetten sind verfilzte Haarsträhnen, die den Rastalocken des Menschen ähneln. Ferner müssen die Krallen des Hundes regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls geschnitten werden. Entweder kann man dies selbst mit einer Krallenzange tun, oder aber man konsultiert seinen Tierarzt. Zur regelmäßigen Pflege gehört auch die Kontrolle des Felles, der Ohren und der Augen. Wichtig sind auch regelmäßige Impfungen und Wurmkuren.
Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde e.V.

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Wir sind stolzes Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde e.V.

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